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Hot Glass and Clay: Material Polarities

Einmalkurs
Frauenau
Buchungsoptionen Kursgebühren
Standardpreis
1295,00 €
Veranstaltungsort
Kategorien
DozentIn
Technik
-

Kursbeschreibung

Hot Glass and Clay: Material Polarities - Rike Scholle Eva Masterman

Glas und Ton sind verwandte Materialien, und doch ist ihre Beziehung geprägt durch Polaritäten und Widersprüche: zwischen kalt und heiß, undurchsichtig und transparent, Erde und Luft. Wir schaffen hybride Objekte, deren glatte gläserne Oberfläche einen Dialog mit der groben Textur von Ton eröffnet. Frei geformtes Glas können wir mit keramischen Elementen kombinieren, oder wir fügen Glasteile in aufgebaute, oder auch an der Scheibe gedrehte, Keramikkonstruktionen ein. Mit ausgiebigem Experimentieren fordern wir die Grenzen beider Materialien heraus.

Wir lernen Techniken für den Formenbau aus Ton, die beim Schlickerguss oder für formgeblasenes Glas zur Anwendung kommen. Unsere Glasobjekte können wir mit heißen Applikationen oder kalt durch Schleifen, Gravieren, Sandstrahlen usw. weiterentwickeln. Tonoberflächen lassen sich mit Färbetechniken, mit Engoben oder aber Glas - Keramikglasuren oder aber geschmolzenem Glas - gestalten. Darüber hinaus beschäftigen wir uns mit der Herstellung von Werkzeug und mit Montagetechniken für unsere Objekte und Installationen aus Glas und Ton. In täglichen Gruppendiskussionen und individuellen Gesprächen gehen wir unseren Ideen und Bilderzählungen und ihren technischen Umsetzungsmöglichkeiten nach.

Der Kurs setzt künstlerische Versiertheit, jedoch keine Kenntnisse im Umgang mit heißem Glas oder Ton voraus. Wer gute Erfahrungen an der Glasmacherpfeife oder im Umgang mit Ton mitbringt, wird diese jedoch beträchtlich erweitern.

Rike Scholle beschäftigt sich in ihren Arbeiten mit den Themen Leben und Lebendigkeit und mit dem Zusammenspiel von Licht und Glas. Sie absolvierte von 2000 bis 2003 eine Ausbildung zur Glasmacherin an der Glasfachschule Zwiesel und machte sich anschließend selbständig. 2005 gründete sie gemeinsam mit ihrem Ehemann das Atelier Scholle-Deubzer. Ihre Arbeiten hat sie landesweit in zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen gezeigt.

Eva Masterman forscht gegenwärtig als Norma Lipman Fellow für Keramik an der Universität von Newcastle in Großbritannien. Sie studierte Bildende Kunst an der Kingston Universität, London und erhielt ihren Masterabschluss in Keramik und Glas vom Royal College of Art, London. Sie hat landesweit und international gearbeitet, unterrichtet und ausgestellt. Ausgehend von der Sprache des Tons erforscht sie im Rahmen von interdisziplinären Workshops und Seminaren  Materialien und prozessgeführte Praktiken.



 

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