KUNSTKURSE UND MEHR










KURSE ZUM VORTEILSPREIS

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AGB Kursanbieter 2017-11-27T09:21:38+00:00

AGB für Kursanbieter

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für die Nutzung der Onlineplattform finde-deinen-malkurs.de als Kursanbieter

Präambel

Die nachfolgenden AGB gelten für die Nutzung der Webseite finde-deinen-malkurs.de, betrieben von der Firma DIGITALES GmbH (auch: „Plattform“). Über diese Plattform werden die Kursangebote der verschiedenen Anbieter von Mal- und anderen Kunstkursen präsentiert. Die Kunstkurse werden von deren Anbietern auf eigene Rechnung durchgeführt. Der Vertrag über die Erbringung des Kunstkurses kommt zwischen dem Nutzer und dem Anbieter des Kurses zu Stande.

  1. Geltungsbereich

Die AGB gelten für alle Buchungsanfragen, die auf der Seite finde-deinen-malkurs.de dargestellt werden. Entsprechende Buchungsanfragen werden an den jeweiligen Kursanbieter weitergeleitet. Für jeden Kurs gelten insoweit dessen Allgemeine Geschäftsbedingungen und Vertragsbedingungen.

Nutzer im Sinne dieser AGB ist, wer die von der Vermittlungsplattform angebotenen Dienstleistungen rund um Kunstkurse der Anbieter in Anspruch nimmt.

Anbieter im Sinne dieser AGB ist, wer sich als Erbringer von Kunstkursen auf der Vermittlungsplattform anmeldet, um über diese Kurse anzubieten.

Die Plattform fungiert als Betreiber einer IT/TK-Systemplattform, welche als Vermittlungsplattform für Kunstkurse von Dritten (nachfolgend: Anbieter) und Nutzern dient. Ein Vertragsverhältnis zwischen der Plattform und dem Nutzer kommt daher ausschließlich über Bereitstellung und Nutzung der Plattform sowie der Vermittlungsleistung von Kunstkursen und deren Abrechnung zustande. Nicht hingegen kommt ein Vertragsverhältnis zwischen dem Nutzer und der Plattform über den Kunstkurs zustande.

Die Plattform ist jedoch berechtigt, als Vertreter mit Abschlussvollmacht für den Anbieter aufzutreten und Verträge für diesen zu schließen. Anbieter und Nutzer sind dabei für die Erfüllung der Vertragspflichten ausschließlich selbst verantwortlich.

  1. Gegenstand der Leistungen

a) Leistungen der Plattform

Die Plattform stellt den Nutzern Informationen über die Anbieter und die von ihnen angebotenen Kurse zur Verfügung.

Individuelle Fragen an den Anbieter können über ein pro Kurs angezeigtes Kontaktformular gestellt werden. Die Plattform und der Nutzer erhalten automatisch eine Kopie der jeweiligen Anfrage. Der Nutzer kann auch ohne Nutzung dieser Funktion den Anbieter kontaktieren. Die Kontaktdaten des Anbieters (E-Mail, Telefon, Webseite) werden durch die Plattform zur Verfügung gestellt.

Der Anbieter hat keinen Rechtsanspruch auf eine jederzeitige Verfügbarkeit der Plattform. Diese kann z.B. bei Wartungsarbeiten unterbrochen sein.

b) Kursdienstleistungsvertrag

Der Kursdienstleistungsvertrag kommt direkt zwischen dem Anbieter und dem Nutzer zustande. Sämtliche sich daraus ergebenden Ansprüche bestehen also ausschließlich zwischen diesen Parteien. Die Kursinformationen stammen aus den Angaben des Anbieters und werden von der Plattform nicht überprüft. Eine Haftung für diese fremden Angebote und Inhalte wird von der Plattform nicht übernommen.

c) Pflichten des Anbieters

aa) Allgemeine Pflichten für die Darstellung des Angebots auf der Plattform

Der Anbieter ist verpflichtet, dem Nutzer dessen Anmeldung über die Plattform zu bestätigen. Der Anbieter ist für spezifische Anmeldeprozeduren zu seinem Kurs selbst verantwortlich. Er hat den Nutzer über seine Zahlungsmodalitäten zu informieren. Im Falle einer Absage des Kurses ist der Anbieter für die entsprechende Information an bereits angemeldete Teilnehmer verantwortlich. Ein Vertrag kommt immer zwischen Nutzer und dem Anbieter zustande, in dem ausschließlich die AGB des jeweiligen Anbieters zum Tragen kommen.

Der Anbieter liefert der Plattform vollständige und aussagefähige Informationen zu seinen Kursen.

Dies beinhaltet u.a.: Termin (Datum, Uhrzeit), Titel des Kurses, Kursbeschreibung, Preis, Kursdetails wie: Techniken, Teilnehmerlevel, maximale Anzahl Teilnehmer, Mindestanzahl Teilnehmer, Kontingent der über die Plattform buchbaren Plätze, Veranstaltungsfoto.

Außerdem sind einmalig Informationen über den Anbieter selbst bereitzustellen wie: Name, Adresse, E-Mail und ggf. Webseite des Anbieters. Zusätzlich werden die Eckdaten des Veranstaltungsortes (Adresse, Name) übermittelt. Für die Übermittlung aller Daten wird ein Erfassungsformular im Web (Google Forms) zur Verfügung gestellt. Diese Daten werden durch die Plattform in das System eingepflegt. In einer weiteren Ausbaustufe hat der Anbieter die Möglichkeit, seine Daten eigenständig in das System der Plattform einzugeben. Diese werden im Anschluss durch die Plattform freigeschaltet.

Das durch den Anbieter bereitgestellte Platzkontingent muss tatsächlich für Anmeldungen via Plattform verfügbar sein. Im Falle von Änderungen am Kontingent (Reduzierung oder Erhöhung) ist die Plattform per E-Mail oder telefonisch umgehend zu informieren. Es erfolgt ein Update des Kontingents in den Systemen der Plattform. Diese informiert den Anbieter über das erfolgte Update. Im Falle einer Absage des Kurses ist der Anbieter für die entsprechende Information an bereits angemeldete Teilnehmer verantwortlich.

bb) Registrierung, Nutzerkonto

Der Anbieter ist verpflichtet, wahrheitsgemäße, aktuelle und vollständige Angaben gemäß den Vorgaben des Registrierungsformulars zu machen. Dies gilt insbesondere für den Vor- und Nachnamen, die aktuelle Postanschrift, eine gültige E-Mail-Adresse sowie gegebenenfalls die Firmierung und Vertretungsberechtigten. Diese Daten sind stets aktuell zu halten. Es ist untersagt, sich unter verschiedenen Mitgliedsnamen anzumelden.

Der Anbieter verpflichtet sich, sein Mitgliedskonto nur selbst zu nutzen und sein Passwort geheim zu halten. Er haftet der Plattform für sämtliche Handlungen, die unter Verwendung seines Mitgliedskontos vorgenommen werden. Dies gilt nicht, wenn der Anbieter den Missbrauch seines Mitgliedskontos nicht zu vertreten hat.

cc) Vermittlungsgebühr

Eine erfolgreiche Vermittlung hat stattgefunden, wenn sich ein Kursinteressent, über die Plattform zu einem Kurs angemeldet hat. Das kann sowohl über das Anmeldeformular erfolgen als auch durch nachgelagerte, direkte Anmeldung beim Anbieter, wenn diese durch den Besuch auf der Plattform initiiert wurde und diese als Quelle erkennbar ist bzw. durch den Kursinteressenten genannt wird. Außerdem müssen alle Bedingungen des Anbieters (u.a. vollständige Bezahlung der Kursgebühr) erfüllt sein. Der Kurs muss stattgefunden haben. Teilnehmende Anbieter sind verpflichtet, ihre Teilnehmer bei der Anmeldung zu fragen, durch wen er oder sie vom Kursangebot erfahren hat. Wird die Plattform FDM als initiale Informationsquelle genannt, gilt der Teilnehmer als vermittelt. Beide Parteien (Plattform und Kursanbieter) sind verpflichtet, aktiv und transparent an der präzisen Ermittlung der vermittelten Teilnehmer mitzuwirken. Für jeden vermittelten Teilnehmer wird eine Vermittlungsgebühr in Höhe von 15% der Kursgebühr fällig. Diese Vermittlungsgebühr wird nach durchgeführtem Kurs und der Ermittlung der zwischen Plattform und Anbieter abgestimmten Anzahl fällig und dem Anbieter in Rechnung gestellt.

Ist der Rechnungsempfänger umsatzsteuerpflichtig, berechnen wir zuzüglich zum jeweiligen Rechnungsbetrag die gesetzliche Umsatzsteuer in Höhe von zur Zeit 19 %. Die Angaben zur Umsatzsteuer (Umsatzsteuer-befreit/Umsatzsteuer-pflichtig) werde im Zuge des Registrierungsprozesses für Kursanbieter abgefragt.

dd) Freistellung

Der Anbieter stellt die Plattform von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die durch die vom Anbieter zu Verfügung gestellten Informationen entstehen. Dies gilt z.B. für Verletzungen von Markenrechten oder Urheberrechten und anderer Gesetze. Davon umfasst sind auch die Kosten einer angemessenen Rechtsverfolgung bzw. Rechtsverteidigung.

ee) Nutzungsrecht

Der Anbieter räumt der Plattform an den dieser zur Verfügung gestellten Inhalten ein unentgeltliches, unwiderrufliches, unbeschränktes, unterlizenzierbares und örtlich unbegrenztes Nutzungsrecht ein. Das Recht umfasst auch die Möglichkeit, die zur Verfügung gestellten Inhalte für die Zwecke der Plattform zu bearbeiten sowie online und offline der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

ff) Änderungen/Stornierungen von Kursen

Sollten bereits gebuchte Kurse geändert oder storniert werden, so ist der Anbieter verpflichtet, angemeldete Teilnehmer sowie die Plattform zu informieren.

  1. Haftung

Die Plattform schließt ihre Haftung für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen aus, sofern diese nicht Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit oder Garantien betreffen oder Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz berührt sind. Unberührt bleibt ferner die Haftung für die Verletzung von Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Anbieter regelmäßig vertrauen darf. Gleiches gilt für Pflichtverletzungen der Erfüllungsgehilfen der Plattform.

  1. Laufzeit, Kündigung

Der Nutzungsvertrag zwischen der Plattform und dem Anbieter wird auf unbestimmte Zeit geschlossen. Er kann vom Anbieter jederzeit ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist gekündigt werden. Dafür genügt eine Erklärung in Textform (z.B. Brief, Fax, E-Mail). Von der Kündigung unberührt bleiben bereits nachgewiesene oder vermittelte Malkurse des Anbieters mit den Nutzern. Gleiches gilt für bereits fällige Ansprüche auf Zahlung der Provision.

Die Plattform kann den Nutzungsvertrag jederzeit ordentlich mit einer Frist von 2 Wochen kündigen. Davon unberührt bleiben das Recht zur Sperrung sowie das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund.

5. Schlussbestimmungen

Sollten eine oder mehrere Regelungen dieser AGB unwirksam sein, so zieht dies nicht die Unwirksamkeit der anderen AGB-Regelungen nach sich. Die unwirksame Regelung wird durch die einschlägige gesetzliche Regelung ersetzt.

Bei allen sich aus dem Vertragsverhältnis ergebenden Streitigkeiten ist, wenn der Anbieter Vollkaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist, die Klage bei dem Gericht zu erheben, das für den Hauptsitz des Anbieters zuständig ist. Der Anbieter ist aber auch berechtigt, am Hauptsitz des Bestellers zu klagen.

Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmung des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird.